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Geschrieben von: Heinz Stickel, Geislingen
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Dienstag, 04. November 2008 um 13:30 |
Kann mir jemand erklären, warum solche Sachen in Geislingen so laufen? Da stimmt die Gemeinderatsmehrheit nach dem knapp gescheiterten Bürgerbegehren dem Verkauf des Städtischen Sportplatzes zu. Das ist ja ihre Aufgabe als gewählte Vertreter. Dann findet der Fachpartner Gewerbeimmobilien der Kreissparkasse, der mit bekannten Markennamen für das Projekt geworben hatte, einen unbekannten holländischen Investor: Aha, ein Stück europäische Globalisierung.
Am 4. Oktober steht in der GZ, dass der Verkaufsvertrag, den die Gemeinderatsmehrheit ja wohl irgendwie akzeptiert haben muss, vom Oberbürgermeister unterzeichnet wurde.
Am 24. Oktober meldet die GZ aus dem Gemeinderat, dass der Vertrag jetzt anders aussieht: Die Stadt verzichtet auf das Rückkaufsrecht. Das aber stand vorher im Vertrag drin. Sicher aus gutem Grund. Aber auf Anraten der Juristen flog das Rückkaufsrecht raus: Die müssen ja auch ihre guten Gründe haben.
Nachdem der Oberbürgermeister den Vertrag mit dem jetzt gestrichenen Rückkaufsrecht unterschrieben hat, wird der Gemeinderat nachträglich informiert: Wozu eigentlich, was ist jetzt noch zu ändern?
Stadtrat Reiff hakt nach und fragt nach dem Grund für die Streichung des Rückkaufrechtes. Doch den darf der Stadtbaumeister nicht nennen, denn Inhalte von Kaufverträgen - auch von öffentlichen Grundstücken - werden in öffentlicher Sitzung nicht behandelt. Die Öffentlichkeit bleibt draußen. So wird die Vertraulichkeit des Kaufvertrags gewahrt.
Und jetzt wissen vielleicht wenigstens die Gemeinderäte als Vertreter der Öffentlichkeit aus der nichtöffentlichen Sitzung, warum das Rückkaufsrecht - eine letzte, kleine Möglichkeit in Zukunft Einfluss auf die Stadtentwicklung auf diesem wichtigen, zentralen, ehemals öffentlichen Gelände zu nehmen - gestrichen wurde. Das stellt mich nicht zufrieden.
Im Ernst: Es ist mir wichtig, darin Vertrauen zu haben, dass die Vertreter der Bürgerschaft öffentliche Interessen wahren: in gutem Zusammenwirken, verantwortlich, transparent und für den Bürger nachvollziehbar. Ich wünsche mir, dazu Klärendes und Verständliches in der GZ zu lesen.
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Geschrieben von: Michael Rahnefeld, Geislinger Zeitung
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Montag, 03. November 2008 um 12:30 |
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Der Geislinger Gewerbeverein hat vorgeschlagen, den Altenstädter Samstagsmarkt nach Geislingen zu verlegen. Wir haben die GZ-Leser gebeten, uns ihre Meinungen mitzuteilen.
Geislingen Die Idee des Geislinger Gewerbevereins, den Samstagsmarkt von Altenstadt in die Geislinger Fußgängerzone zu verlegen, stößt auf wenig Gegenliebe wie eine kleine Umfrage der GZ zeigt. Sie ist zwar nicht repräsentativ, trotzdem zeigt sie ein Stimmungsbild über die Pläne. Diese Zuschriften (auszugsweise!) erreichten uns:
Rudolf und Cäcilia Seidel, beide über 80 Jahre alt: Der Samstagsmarkt sollte in Altenstadt bleiben. Für viele ältere Kunden ist der Weg in die Obere Stadt zu beschwerlich und nicht jeder hat ein Auto.
Lilly und Gerhard Herb: Was in der Stadt in Zukunft sein wird ist uns egal, aber in Altenstadt sollte der Wochenmarkt bleiben.
Annerose Szelejewski: Wir Altenstädter wollen unseren Markt behalten - denken Sie bitte an die älteren Leute - . . . es wäre ja dann samstags eine halbe Tagesfahrt mit dem Bus.
D. Greiner: Der Wochenmarkt soll wie bisher samstags in Altenstadt stattfinden. Erika und Fritz Mall: Zwei Stimmen für den Wochenmarkt samstags in Altenstadt.Stadtrat Eugen Kübler: Die Infrastruktur für den Wochenmarkt in Altenstadt hat vor 20 Jahren etwa 650 000 Mark gekostet - das WC am Hirschplatz 250 000 bis 300 000 Mark. Der Markt soll in Altenstadt bleiben, der Großteil der Besucher geht nicht in die Fußgängerzone.
Hedwig Seidel: Ich plädiere ganz entschieden für die Beibehaltung des Altenstädter-Samstags-Wochenmarktes in der Hirschstraße. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass durch den Wegfall des Altenstädter Marktes das Handelsaufkommen in der Oberen Stadt wesentlich aufgewertet wird.
Heidi Thiele: Der Wochenmarkt samstags in Altenstadt muss bleiben, er hat eine lange Tradition und ist eine wichtige und unentbehrliche Einkaufsgelegenheit für Altenstadt. Per Auto mit genügend Parkplätzen, vor allem aber auch für viele Anwohner zu Fuß. Die Fußgängerzone hat ihren Wochenmarkt, und wir in Altenstadt brauchen unseren Markt am zentralen Standort und mit kurzen Wegen zum Einkauf frischer Lebensmittel aus der Region. Es geht hier nicht um "Synergieeffekte" oder Profilierung, sondern ganz einfach um Menschen. Und die sind in Altenstadt ohnehin unterversorgt, was den Lebensmittelhandel betrifft.
Jakob Huber: Einen gut gehenden Markt, der auch als Kommunikationszentrum dient, kann man nicht einfach auseinanderdividieren. Auch eine Fusion kommt für uns nicht in die Tüte. Nicht nur die Fußgängerzone hat Geschäfte, auch in der Sternplatzpassage und in der Überkinger Straße bieten diverse Geschäfte Waren an, die man im Anschluss an den Marktbesuch kaufen kann. Übrigens hat Altenstadt den größeren Einwohneranteil. Also, keine Frage, wo ein Markt hingehört - er soll bleiben wie und was er ist. Für die kalte Jahreszeit, wenn man sich klamme Finger holt und die Füße abfriert, hätte ich einen Vorschlag zu machen. Wie wäre es, wenn man in dem geplanten Ärztehaus neben dem Café noch eine Markthalle unterbringen würde? So wäre man geschützt und man könnte das Angebot erweitern - auch auf andere Wochentage.
H. Sachers: Der Samstagsmarkt muss in Altenstadt bleiben - . . . viele Händler, so hatte ich den Eindruck, sind auch für die Beibehaltung des Marktes in Altenstadt.
Erne Schabel: Auch früher hat man schon das Gehirn benutzt und es muss nicht immer alles "verbessert" werden. Die Trennung Wochenmarkt Haupt- und Hirschstraße ist doch o.k. und kommt auch Fahrzeuglosen entgegen. Der festgestellte Kundenschwund kann saisonbedingt sein oder einfach, weil das Geld immer knapper wird. Ich finde beide Märkte prima.
Gudrun Schiele aus Kuchen: Mein Wunsch - Wochenmarkt mittwochs in der Fußgängerzone und samstags in Altenstadt.
Gabriele Berier aus Kuchen: Der Wochenmarkt am Samstag sollte auf jeden Fall erhalten bleiben. Ich fahre von Kuchen extra hierher - übrigens auch sonst noch manch anderer Kuchener. Parkmöglichkeiten optimal, ich würde keinesfalls in die Stadt hinauffahren, weil da zu viel Zeit verloren ginge und mich zu diesem Zeitpunkt keine anderen Geschäfte interessieren. Die Atmosphäre finde ich in Altenstadt als sehr angenehm.Rolf Pfeifer: Für Altenstadt ist der Samstagswochenmarkt eine Bereicherung, denn wo sollten wir Altenstädter fürs Wochenende frisches Gemüse, Salate und Obst kaufen. In Altenstadt haben wir außer dem Discounter Plus keine Möglichkeit, zu Fuß Lebensmittel einzukaufen. Es werden wohl wenige aus Altenstadt zu Fuß zum Wochenmarkt in die Fußgängerzone gehen, Autofahren ist teuer, hinzu kommen Parkhausgebühren die es in Altenstadt nicht gibt, da wir rund um den Markt genügend Parkplätze haben. Auch viele ältere Menschen würden diesen Treffpunkt sehr vermissen, da er sehr zentral liegt und gut erreichbar ist, zum Beispiel von der Überkinger Straße aus, von der Stuttgarter Straße, Rheinlandstraße, von den Weingärten, den Y-Häusern, aus der Hinteren Siedlung, der Bebelstraße, vom Oberböhringer Berg, Tegelberg und so weiter. Mit dem Verlust vieler Kunden müsste gerechnet werden, sollte der Markt verlegt werden. Die Käufer auf dem Mittwochsmarkt in der Oberen Stadt werden wahrscheinlich am Samstag nicht schon wieder auf den Markt gehen, wenn sie sich Mitte der Woche mit Waren eingedeckt haben. Was soll also das Ganze bringen? Wenn die Leute zum Markt gehen, dann kaufen sie nicht gleichzeitig Kleidung, Brillen und Schuhe. Zum Markteinkauf sind deshalb keine Einzelhandelsgeschäfte notwendig, so fällt auch der Synergieeffekt weg. Die Marktbeschicker sollten dazu auch gehört werden, ob sie sich davon ein besseres Geschäft versprechen, wenn nur in der Oberen Stadt die Märkte stattfinden oder samstags in Altenstadt und gleichzeitig in der Fußgängerzone.
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Geschrieben von: Manfred Bomm, Geislinger Zeitung
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Dienstag, 28. Oktober 2008 um 13:41 |
Tankstelle und Burger King erfordern eine bessere Abbiegesituation
Demnächst werden an der B 466 am Geislinger Stadtrand ein Burger King und eine Großtankstelle eröffnet. Im Gemeinderat wurden jetzt Forderungen für eine bessere Zu- und Abfahrt erhoben.
Eine Großtankstelle samt Burger King, die nicht direkt von beiden Seiten angefahren werden kann - für CDU-Stadtrat Peter Maichle ein Unding.
Bisher freilich sieht der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Glück-Auf-Platz nur die Erschließung über die parallel zur vierspurigenB 466 verlaufende Grube-Karl-Straße vor. Dies bedeutet aber, dass die einzige offizielle Zufahrt die rund 100 Meter entfernte Kreuzung bei den Neuwiesen wäre.
Eine schmale Direktverbindung zwischen den vorhandenen Gewerbebetrieben (ATU und TTL) zur B 466 gilt nur als Provisorium. Dieses aber wäre nach Meinung Maichles gar nicht geeignet, das Verkehrsaufkommen in und aus dem neuen Tankstellen-Areal aufzunehmen - ganz zu schweigen davon, dass es nur dem stadteinwärts fließenden Verkehr zur Verfügung stünde und die Kurvenradien für Lkw zu eng wären.
Linksabbieger aus der Stadt sind hingegen ohnehin gezwungen, bis zur Neuwiesenkreuzung vor und parallel über die Grube-Karl-Straße wieder zurückzufahren. Insbesondere die Lenker großer Lastzüge, für die die Tankstelle ausgelegt sei wie keine andere in der Stadt, täten sich mit diesen Lösungen schwer, beklagt Maichle.
Inzwischen ist er auf die Straßenplaner beim Regierungspräsidium nicht mehr gut zu sprechen: Die lehnten nämlich jegliche Änderung ab und drohten sogar damit, das provisorische "Schlupfloch" zu beseitigen.
Der Bebauungsplan, das räumt Stadtbaumeister Karl Vogelmann ein, sehe eben nur die Erschließung über die Neuwiesenkreuzung vor.
Auch er lässt aber durchblicken, dass eine bessere Anbindung sinnvoll wäre - wenngleich nicht auf Kosten der Stadt.
Maichle gibt zu bedenken, dass die Öffentlichkeit aufgrund der 40 neu entstehenden Arbeitsplätze ein Interesse daran haben müsste, die Zu- und Abfahrten ordentlich zu regeln. Sein Vorschlag: Stadteinwärts den Verkehr nach der Neuwiesenkreuzung auf eine Fahrbahn zu verengen und zur Tankstelle großzügige Ein- und Ausfädelspuren anzulegen, hinter denen die Zweispurigkeit zum Geradeausfahren und Rechtsabbiegen bei den Y-Häusern wieder anschließen könnte.
In Gegenrichtung sollte der Verkehr nach Maichles Vorstellungen ab der Einmündung Wiesensteiger Straße zunächst einspurig bleiben, sodass Platz für eine Linksabbiegespur zum Tankstellen-Areal bliebe. Da der Gegenverkehr bei seinem Vorschlag dort ebenfalls nur einspurig wäre, könne das Abbiegen gefahrlos erfolgen.
Weil von all dem das Regierungspräsidium nichts wissen will, wird es zunächst aber keine Änderungen geben. Nun werde erst mal beobachtet, wie sich die Verkehrslage nach der Eröffnung von Tankstelle und Burger King entwickle, fasst Vogelmann den derzeitigen Stand zusammen.
Bauherr Matthias Dobler gibt sich gelassen, schließlich könnten auch anderswo Tankstellen nicht optimal angefahren werden. Im Übrigen sei die Grube-Karl-Straße vor seinem Grundstück in seinem Besitz, könne also voll dem Tankstellen-Areal zugeordnet werden.
Der Eröffnungstermin, der zunächst für Ende November/Anfang Dezember geplant gewesen sei, habe sich wegen der Insolvenz der beauftragten Stahlbaufirma auf 18. Dezember verzögert, sagt Dobler. |
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Geschrieben von: Joanna Stolarek, Geislinger Zeitung
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Montag, 27. Oktober 2008 um 11:17 |
Altenstädter wollen ihren Markt behalten - Kritik am Plan des Gewerbevereins
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Der Altenstädter Wochenmarkt soll in die Fußgängerzone verlegt werden - so der Vorschlag des Gewerbevereins. Besucher und Markttreibende sind empört.
Die Stimmung kocht an diesem Samstag in Altenstadt. Die Besucher und Marktleute diskutieren verärgert über die jüngsten Pläne des Gewerbevereins. Der bei vielen beliebte Altenstädter Markt soll demnach in die Fußgängerzone verlegt werden. Die Nachricht schlägt Wellen. Empört reagieren die Besucher auf die Pläne, wie eine GZ-Umfrage zeigt:
"Wer denkt sich denn so was aus!" Elisabeth Küfer schüttelt verärgert den Kopf: "Ich bin absolut gegen die Pläne." Die 75-Jährige kauft wöchentlich hier Gemüse ein: "Da weiß ich, woher es kommt." In die Obere Stadt würde sie nicht gehen, das sei zu umständlich und sie müsste den Bus nehmen. "Der Markt hier ist wichtig für die älteren Leute."
Egon und Ilse Gabriel haben gerade mit anderen Marktbesuchern und mit den Marktleuten geredet. "Das ist eine echte Sauerei", sagen sie aufgebracht und zeigen den Bericht aus der GEISLINGER ZEITUNG über die Pläne. "Das ist doch die größte Dummheit, die man machen kann." Schließlich würden in Altenstadt genauso viele Menschen wie in der Oberen Stadt leben. "Wie kann denn so etwas einem Gewerbetreibenden einfallen?", fragen sich die Rentner. "Der Markt hier funktioniert, warum muss man ihn kaputt machen?" Der Altenstädter Markt sei ein Treffpunkt und ein wichtiger Versorgungspunkt für die Menschen aus der Gegend. "Und sie wollen keine Hose oder Brille kaufen, sondern Gemüse und andere Lebensmittel direkt vom Erzeuger", sagt das Ehepaar Gabriel.
Die Gespräche mit den Marktbeschickern zeigen, dass auch sie gegen die Pläne sind. "Hier hat doch alles angefangen. Hier war der erste Markt", erinnert Angelika Bleyer. Die 52-Jährige steht mit ihrem Stand mittwochs in der Fußgängerzone und hat den direkten Vergleich beider Standorte: "Und in Altenstadt ist eindeutig mehr los. Außerdem gibt es hier keine Probleme mit den Parkplätzen." Das Publikum sei auch anders, es seien viel mehr ältere Menschen, die den wohnortnahen Einkauf schätzen.
Das bestätigt auch Sabine Schreitmüller. "Diese Menschen würden dann bestimmt nicht in die Obere Stadt fahren." Die 46-jährige Besucherin findet es gut, dass es an beiden Standorten Wochenmärkte gibt.
"Nie im Leben gehen wir rauf zum Wochenmarkt", sagen ein paar Frauen empört über die Pläne. "Der Weg ist einfach zu weit und außerdem wollen wir nicht bummeln gehen, sondern Lebensmittel aus der Region in der Nähe einkaufen und dazu noch ein nettes Schwätzchen halten."
Für Rosemarie Schock ist auch die soziale Komponente wichtig, genauso wie die regionalen Produkte. "Wenn der Markt verlegt wird, haben wir dann keine Produkte aus der Region hier, es bleibt dann nur der Supermarkt", sagt die 70-Jährige.
Daniela Drexler kocht regelrecht vor Wut. "Ich dachte, ich sehe nicht richtig, als ich es gelesen habe." Die 46-Jährige kommt regelmäßig samstags zu "ihrem" Markt. Das sei der einzige Ort, wo sie mit dem Fahrrad zum Einkaufen kommen könne und frische, regionale Produkte bekomme. "Für alles andere bräuchte ich das Auto. Umwelttechnisch ist es dann ein Unding." Daniela Drexler ist sich sicher, dass bei einer Marktverlegung die Kunden aus Altenstadt wegblieben. "Sie schätzen wie ich die Nähe und die persönlichen sozialen Beziehungen, die hier über die Jahre entstanden sind. Die Kunden werden mit dem Namen angesprochen. Sogar persönliche Geschichten werden ausgetauscht." Für sie gleichen die Pläne einem Skandal.
"Wenn man was Gutes kaputt machen will, so schafft man es", sagt Kurt Schäch zum Vorschlag des Gewerbevereins. "Der Markt muss hier bleiben", rufen Anita Maurer und Carina Kurz von ihrem Verkaufsstand aus. "Viele Kunden sind älter und haben kein Auto. Sie gehen dann bestimmt nicht in die Fußgängerzone zum Markt." Auch Ingrid Lurz vom Stand nebenan fände es schade, wenn der Markt verlegt werden würde. "Warum auch, schließlich gibt es schon einen da oben."
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Geschrieben von: Roderich Schmauz, Geislinger Zeitung
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Samstag, 25. Oktober 2008 um 00:00 |
Der Geislinger Gewerbeverein prescht vor: Er schlägt vor, den Altenstädter Wochenmarkt samstags in die Fußgängerzone der Oberen Stadt zu verlegen.
Geislingen "Bei zwei Standorten verlieren mittelfristig beide." So begründet Klaus Meissner, Vorsitzender des Geislinger Gewerbevereins, sein Plädoyer für die Fußgängerzone als ausschließlichen Wochenmarktstandort. Weder die Frequenz mittwochs in der Fußgängerzone noch samstags in der Hirschstraße in Altenstadt könne zufrieden stellen. Den Zustand zu belassen wie bisher, führe zum langsamen Sterben beider Märkte. Es gehe also darum, den Marktstandort Geislingen langfristig zu sichern, indem die Stärken gebündelt werden, argumentiert Meissner. "Das Konkurrenzdenken zwischen Geislingen und Altenstadt darf nicht dazu führen, dass das Handelszentrum insgesamt verliert."
Die Fußgängerzone der Oberen Stadt ist Sicht Meissners wegen der Synergieeffekte besser geeignet, weil hier sowohl Wochenmarkt als auch Einzelhandelsgeschäfte Kunden anziehen. Rechts und links der Hirschstraße in Altenstadt gibt es keinen Einzelhandel, nur eine Gärtnerei ist dort angesiedelt.
Meissner ist klar, welch heißes Eisen er da anfasst, weshalb er auch mit einer heftigen Diskussion rechnet: "Wir wissen sehr wohl, dass unser Vorschlag einigen Menschen in Altenstadt nicht gefallen wird." Der Gewerbevereinsvorsitzende sieht seine Aufgabe aber auch nicht darin, "sich bei allen beliebt zu machen, sondern zukunftsweisende Lösungen für Gewerbetreibende zu schaffen."
Laut Marktmeister Bernd Staudenmayer kommen zum Wochenmarkt mittwochs meist 21 Markthändler, samstags 24. Zehn von ihnen sind an beiden Märkten präsent. Diese Zahlen seien seit Jahren konstant. Alle Marktbeschicker jammern über rückläufige Umsätze, weiß Staudenmayer, der Konkurrenzdruck durch Supermärkte sei groß. Im Gegensatz zum Mittwochsmarkt in der Oberstadt kommt nach seiner Beobachtung zum Altenstädter Markt "ein ganz anderes Publikum", auch aus den dicht besiedelten Wohngebieten der unmittelbaren Umgebung. Der traditionsreiche Markt habe sein Stammpublikum. Einen weiteren Vorteil sieht er in den vielen Parkplätzen nahe der Hirschstraße.
"Ein Sowohl-als-auch wäre mir am liebsten, dann könnte sich Geislingen als Marktstadt profilieren", meint Oberbürgermeister Wolfgang Amann. Ob sich zwei Samstagsmärkte - sowohl in Altenstadt als auch in der Oberstadt - tragen, das hänge einzig von den Marktbeschickern ab, beziehungsweise davon, ob sich genügend Händler finden. Der OB: "Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen".
Die städtische Wirtschaftsbeauftragte Michaela Wiedmann-Misch betont, dass es sich um einen Diskussionsprozess mit offenem Ausgang handle. An einem Handelsstandort Kräfte zu bündeln, sei grundsätzlich richtig. Sie hat Verständnis dafür, wenn der Gewerbeverein den Fußgängerzonenbereich stärken will. Dorthin gehöre gemeinhin ein Markt. Sie will aber zunächst die Einschätzung der Markthändler abfragen. Weil es sich oft um Kleinbetriebe handelt, wäre es etlichen nicht möglich, samstags an zwei Orten zugleich in Geislingen Marktstände aufzuschlagen.
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Geschrieben von: Roderich Schmauz, Geislinger Zeitung
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Freitag, 24. Oktober 2008 um 12:56 |
Die Stadt Geislingen hat für den Fall eines Falles auf ein Rückkaufrecht für den Städtischen Sportplatz verzichtet. Entgegen dem ersten Entwurf sei ein Rückkaufrecht wieder aus dem Vertrag gestrichen worden, der den Verkauf des Städtischen Areals für die Einkaufsgalerie "Nel Mezzo" an den holländischen Investor Ten Brinke regelt. Das monierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung SPD-Stadtrat Thomas Reiff.
Er fragte zugleich nach dem Grund. "In öffentlicher Sitzung kann ich dazu nur sagen: Wir haben das auf Anraten der Juristen getan", antwortete Stadtbaumeister Karl Vogelmann. Üblicherweise bleiben die Inhalte von Kaufverträgen vertraulich und werden nicht in öffentlichen Sitzungen behandelt. |
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Geschrieben von: Stadt Geislingen / Aus dem Gemeinderat vom 22.10.2008
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Freitag, 24. Oktober 2008 um 01:26 |
Im Zusammenhang mit den zahlreichen gewalttätigen Auseinandersetzungen unterschiedlicher rivalisierender Gruppen im Winter/Frühjahr 2007/2008 informierte Manfred Malchow, Leiter des Polizeireviers Geislingen, bereits mehrmals den Gemeinderat. Er wies bereits damals darauf hin, dass es sich seiner Ansicht nach weder um politische Hintergründe handele. In diesem Zusammenhang stellte die SPD-Fraktion den Antrag auf Einrichtung eines runden Tisches gegen Gewalt.
Nach Angaben der Polizei sind die gewalttätigen Auseinandersetzungen zurückgegangen. Die Lage hat sich beruhigt. Für eine endgültige Bewertung müssen aber, so die Aussage Malchows in einem Informationsschreiben an die Stadt, sicher noch einige Monat abgewartet werden.
Allerdings scheint mittlerweile klar zu sein, dass die Ursache der Gewalttätigkeitenstark von der Migrationsproblematik abhängt.
Um die Belange der Migrantinnen und Migranten kümmert sich in erster Linie der Integrationsrat. Er setzt sich für um die verschiedensten Belange ein und beteiligt sich an den unterschiedlichsten Projekten hinsichtlich kommunaler Kriminalprävention, Aussiedler, Aktion „Kein Bock auf Nazis“ usw.
Auch das Mehrgenerationenhaus, der städtische Integrationsbeauftragte, das Jugendhaus Maikäferhäusle, der Stadtjugendring sind hier aktiv.
Zur Integration tragen zudem die Sozialarbeiter im Rahmen der offenen Jugendarbeit, sowie auch Sprachförderung in den Kindergärten bei.
In Zusammenhang mit der Stadtteilkonferenz wird demnächst ein interkulturelles Fest „Lade deinen Nachbarn ein“ ausgerichtet.
Diese Aktionen und Angebote sind nur ein Auszug aus den verschiedensten Aktivitäten, Gremien und Arbeitskreisen, die sich mit Integration, Migration und den daraus entstehenden Problemen auseinandersetzen.
Die Stadtverwaltung sieht aufgrund der bereits vorhandenen Strukturen und Vernetzungen verschiedenster Arbeitsgruppen keine Notwendigkeit ein zusätzliches Gremium ins Leben zu rufen. Hervorgehoben wurde insbesondere der Arbeitskreis Kommunale Kriminalprävention, der hier gute Arbeit leistet.
Dieser Meinung war auch der größte Teil des Gemeinderats und beschloss deshalb mehrheitlich, auf die Einrichtung eines runden Tisches gegen Gewalt zu verzichten.
Zuvor beantragte Roland Funk, Fraktionsvorsitzender FWV, anstelle dieses Runden Tisches einen überschaubaren Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern des Gemeinderats zu bilden. Auch dieser Antrag wurde mit 10 Gegenstimmen und 8 Jastimmen abgelehnt.
Quelle:www.geislingen.de |
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Geschrieben von: Roderich Schmauz, Geislinger Zeitung
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Dienstag, 21. Oktober 2008 um 10:52 |
Situation nach Verkauf des Städtischen Sportplatzes an holländischen Investor
Auch nach dem Verkauf des Städtischen Sportplatzes an einen holländischen Investor hat die Stadt Geislingen die Kontrolle darüber, was dort passiert. Das versichert Stadtbaumeister Karl Vogelmann.
Geislingen. Für Dezember erwartet der Geislinger Stadtbaumeister Karl Vogelmann den Bebauungsplanentwurf für die Einkaufsgalerie auf dem Städtischen Sportplatz. Der Gemeinderat fasse wohl in der letzten Sitzung 2008 den Aufstellungsbeschluss. Danach geht die Planung in die Anhörungsphase.
Vogelmann zerstreut Befürchtungen, dass nach dem Verkauf des ehemals städtischen Geländes für 2,84 Millionen Euro an den holländischen Investor und Generalunternehmer Ten Brinke die bisherigen Pläne für den neuen Eigentümer nicht mehr bindend sind. Bekanntlich hatte im Auftrag des Projektentwicklers, dem Fachpartner Gewerbeimmobilien der Kreissparkasse um ihren Geschäftsführer Friedrich Fauser, der aus Geislingen stammende Architekt Klaus von Bock ein ansprechendes architektonisches Konzept erarbeitet. Gleichwohl war das Vorhaben in der Bevölkerung heftig umstritten - ein Bürgerbegehren scheiterte Mitte April nur hauchdünn.
Es sei von Anfang an klar gewesen, dass Fachpartner Gewerbeimmobilien nicht Investor sei, betont Vogelmann. Über das Bebauungsplanverfahren blieben der Stadt auch nach Unterzeichnung des Verkaufsvertrags vom 2. Oktober alle Möglichkeiten. So könne man im Bebauungsplan die Ausmaße eines Gebäudes festschreiben, die zulässige Geschosszahl, die überbaubare Fläche, die Zahl der Parkplätze, ja sogar die zulässigen Sortimente der künftigen Handelsflächen, gibt Vogelmann zu bedenken. Man könne auch, wie im aktuellen Fall, die Pläne von Bocks gleich zur Grundlage eines passgenauen Bebauungsplans hernehmen. Dieser Bebauungsplanentwurf, so die Absprache der Stadt, müsse von einem von Ten Brinke beauftragten Stadtplaner erarbeitet werden.
Bei Ten Brinke handelt es sich um eine Unternehmensgruppe mit Stammsitz im niederländischen Varsseveld. Das Traditionsunternehmen wurde 1902 gegründet. Es beschäftigt 430 Mitarbeiter, sein Jahresumsatz liegt, eigenen Angaben zufolge, bei 250 Millionen Euro. Ten Brinke fungiert als Bauunternehmen, Projektmanager, Generalunternehmer, Investor und Betreiber von Handelszentren. Die verzweigte Firmengruppe ist im Gewerbe- wie im Wohnungsbau aktiv.
Nach Auskunft von Projektentwickler Fauser hat Ten Brinke in Deutschland unter anderem diese Märkte realisiert: Dietzenbach (22 000 Quadratmeter), Nordhorn (20 000 m2), Brühl (18 000 m2), Borken (15 000 m2) und Geldern (10 000 m2). Für die Einkaufsgalerie am Städtischen Sportplatz in Geislingen, die Architekt von Bock "Nel Mezzo" nennt, ist eine Verkaufsfläche von 8000 Quadratmetern vorgesehen. Als jüngste Fertigstellungen und Neueröffnungen vermeldet Ten Brinke die "Maxipark-Arena" in Hamm, eine Kombination von Einkaufsmöglichkeiten und Sporterlebnis; zudem die "CitiSite" Nürnberg, ein Büro- und Bankenhaus.
@ http://www.tenbrinke.de |
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Geschrieben von: Roderich Schmauz, Geislinger Zeitung
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Samstag, 04. Oktober 2008 um 13:33 |
Investor aus Holland kauft Sportplatz
Geislingen Am Donnerstag haben Geislingens Oberbürgermeister Wolfgang Amann und ein Vertreter des Investors ihre Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt: Damit ist der Städtische Sportplatz und außerdem die Freifläche am Sternplatz verkauft. Wie Stadtbaumeister Karl Vogelmann mitteilte, liegt der Verkaufspreis für den Sportplatz bei 2,84 Millionen Euro, für die Sternplatzfläche, wo ein Ärztehaus angedacht ist, bei 656 000 Euro. Die Beträge, die in die Stadtkasse fließen, sind nach und nach fällig.
Investor und Generalunternehmer für die geplante Einkaufsgalerie "Nel Mezzo" auf dem Städtischen Sportplatz ist Ten Brinke, ein holländisches Traditionsunternehmen mit Töchtern in europäischen Ländern. Zur Gruppe, die mit 430 Mitarbeitern 220 Millionen Euro Jahresumsatz gemacht hat, gehört auch ein Bauunternehmen. Zur Realisierung des Geislinger Einkaufszentrums gründete Ten Brinke eine eigene Projektgesellschaft vor Ort.
Projektentwickler waren bisher die Fachpartner Gewerbeimmobilien der Kreissparkasse um Friedrich Fauser. Er hatte vom Geislinger Architekten Klaus von Bock die Pläne für eine Einkaufsgalerie entwerfen lassen. Fauser hatte von Anfang an keinen Zweifel daran gelassen, dass die "Fachpartner" nicht selbst Investor sein werden. Unter mehreren Interessenten entschied er sich für Ten Brinke, das seinen Schwerpunkt bei Einzelhandelsprojekten hat. "Das Unternehmen ist bekannt und genießt in der Branche, gerade auch bei Handelsunternehmen, großes Vertrauen", weiß Fauser. Ten Brinke finanziert, baut schlüsselfertig und vermietet dann die Einzelhandelsflächen. |
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Geschrieben von: Isabel Hoever, Landesjugendring Baden-Württemberg
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Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 15:05 |
Pressemeldung vom 1. Oktober 2008
Der Landesjugendring Baden-Württemberg kritisiert das heute im Landtag beschlossene „Gesetz zur Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturreform“. Laut Gesetz entscheiden nun die Stadt- und Landkreise darüber, ob ihr Jugendhilfeausschuss - wie im Kinder- und Jugendhilfegesetz vorgesehen – weiterhin Beschlussrecht hat oder künftig nur noch beratend tätig ist. „Damit wird die bisher garantierte Jugendbeteiligung ausgehöhlt und in das Gutdünken der Landkreise gestellt“, ärgert sich Isabel Hoever, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings. „Mit moderner Bürgerbeteiligung hat das nichts zu tun, im Gegenteil: Dieses Gesetz ist ein Rückschritt!“, sagt Hoever weiter.
Hintergrund dieser Änderung ist die im Sommer 2006 beschlossene zweite Förderalismusreform, die es den Ländern freistellt, bestimmte Regelungen abweichend vom Bundesgesetz zu treffen. „Der Jugendhilfeausschuss war vorbildlich in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von freien und öffentlichen Trägern und kann Beispiel für andere kommunale Gremien sein“, erläutert sie. Im Jugendhilfeausschuss sitzen neben VertreterInnen von Landkreis, Städten und Gemeinden, Abgesandte der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Jugendhilfeeinrichtungen im jeweiligen Landkreis. Beraten wird dabei über alle grundsätzlichen Themen der Jugendhilfe wie aktuelle Problemlagen junger Menschen, Anregungen zur Weiterentwicklung der Jugendhilfeplanung und die Förderung der Jugendarbeit.
„Wir danken allen VertreterInnen der Jugendarbeit in den Jugendhilfeausschüssen für ihre engagierte und kompetente Arbeit und rufen sie dazu auf, sich durch dieses Gesetz nicht entmutigen und frustrieren zu lassen“, sagt Hoever. „Es ist zu hoffen, dass die Stadt- und Landkreise ihren Jugendhilfeausschuss nicht zum zahnlosen Tiger degradieren, sondern ihm weiterhin Beschlusskraft einräumen“, betont sie. „Nun muss sich zeigen, ob die Stadt- und Landkreise tatsächlich so kompetent im Thema Jugendhilfe sind, wie dies in den Diskussionen zur Föderalismusreform immer proklamiert wurde. Wichtig ist, was für die Kinder und Jugendlichen heraus kommt“, so Hoever weiter.
Die im selben Gesetz beschlossene Abschaffung des Landesjugendberichts bedauert der Landesjugendring. „Der Landespolitik fehlen damit aktuelle und gehaltvolle Daten über die Situation von Kindern und Jugendlichen in ihrem Bundesland. Ihre Entscheidungen kann sie nun nur noch aufgrund von Vermutungen und Schätzungen treffen – das ist sicher keine gute Grundlage für eine nachhaltige Kinder- und Jugendpolitik“, bemängelt Isabel Hoever.
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