
Ferienstadt 2009
Auf dem Geiselstein ist einiges los. Dort hat sich seit der vergangenen Woche die Ferienstadt des Stadtjugendrings angesiedelt. Am Freitag gingen die Jungen und Mädchen auf Monsterjagd.
“Erdnuss mach aus dem Monster Mus!”, rufen die Kinder und rennen auf die Sandgrube zu, in der sich das Ungeheuer versteckt. Das steht plötzlich auf und versucht, sich gegen die Meute zu wehren – hat aber gegen die Jungen und Mädchen, die sich mit Erdnüssen unverwundbar gemacht haben, keine Chance. Am Ende verwandelt es sich in Betreuer Armin, der sehr verwirrt ist und sich an rein gar nichts mehr erinnern kann. Er gibt den Kindern schließlich noch mehr Erdnüsse mit auf den Weg.
An zehn Stationen mussten sich die rund 160 Teilnehmer der Ferienstadt des Stadtjugendrings beim Geländespiel am Freitag verschiedenen Aufgaben stellen. Dabei erkämpften sie sich diverse Hilfsmittel, um am Ende Betreuer Tobi aus den Fängen des bösen Gargoyle zu befreien – zum Beispiel ein magisches Auge. An der Station der beiden Betreuer Dada und Dario sollten die Kinder sich selbst einen Zauberspruch ausdenken, um sich dem magischen Sand zu nähern, in dem das allsehende Auge versteckt war. “Quabbel Schwabbel Tschibi Tschu”, sagten die Jungen und Mädchen im Chor und hielten am Ende tatsächlich eine neue Waffe gegen den Gargoyle in der Hand. Dann konnte es weitergehen. Zum Beispiel, um Betreuer Thomas einen Besuch abzustatten, der auf einem Erdhügel in einer Badewanne lag. Er war verzaubert worden und nur mit magischem (Hafer-)Schleim konnte ihm noch geholfen werden. Auch eine Trinkstation gabs, denn bei so viel Aufregung brauchten die Jungen und Mädchen zwischendurch eine kleine Verschnaufpause.
Auf dem Geiselsteingelände ist nach der ersten der drei Ferienstadtwochen auch schon einiges zu sehen. Die sieben- bis 13-jährigen Kinder haben eifrig gesägt und gehämmert, zahlreiche Hütten gebaut und so eine richtige kleine Stadt entstehen lassen. Außerdem stehen dort natürlich der Bürowagen, das Küchenzelt und die Gemeinschaftszelte. Und auch Tiere gibt es dieses Jahr wieder auf dem Ferienstadtgelände.
Noch bis zum 4. September können die Jungen und Mädchen auf dem Geiselstein toben, spielen, Häuser bauen und tolle Sachen erleben. Jede Woche wird von einem anderen Thema bestimmt, das jeweils freitags beim Geländespiel seinen Höhepunkt findet.
Franziska Weber, GZ